Jahresrückblick 2017 des Einbürgerungsrates Glarus

Medienmitteilung der Gemeinde Glarus

Auch das Jahr 2017 war für den Einbürgerungsrat Glarus ein intensives und arbeitsreiches Jahr. An 9 ER-Sitzungen hat sich der Einbürgerungsrat mit insgesamt 30 Gesuchen befasst, sowie verschiedene Einbürgerungsgespräche geführt. Diese Gesuche umfassten insgesamt 55 Personen. Nach den einzelnen Einbürgerungsgesprächen konnten 22 Personen positiv beurteilt und die Gesuche zur Weiterbearbeitung an den Kantonalen Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst weitergeleitet werden. An drei Gesprächen, welche 7 Personen umfassten, konnte sich der Rat nicht davon überzeugen, dass diese Personen genügend integriert sind. Diese Gesuchsteller wurden um ein Jahr zurückgestellt. Diese Einbürgerungswilligen erhalten eine zweite Chance für ein Einbürgerungsgespräch. Eine Person wurde aus dem Gesuch ausgeschlossen, weil sie die Rechtsordnung nicht beachtet hat und eine Strafanzeige bestand.

Im Weiteren hat der Einbürgerungsrat Glarus 34 Personen das Bürgerrecht der Gemeinde Glarus erteilt. Zur Erteilung des Kantonsbürgerrechts wurden diese Gesuche zuhanden des Regierungsrates den Kantonalen Behörden weitergeleitet.

Intensive Arbeit erforderte die Vernehmlassung der Verordnung zum Kant. Bürgerrechtsgesetz, welche auf den 01.01.2018 in Kraft tritt. Der Einbürgerungsrat Glarus wird sich anfangs des kommenden Jahres mit der Umsetzung derselben befassen und interne und externe Abläufe neu festlegen.

In Planung steht im Frühjahr 2018 eine Feier für Personen, welche im Verlaufe des vergangenen Jahres eingebürgert wurden. Die Idee ist, die neuen Gemeindebürger willkommen zu heissen und mit einem kulturellen Rahmenprogramm ihnen unsere schöne Gemeinde näher zu bringen.

An der letzten Sitzung anfangs Dezember 2017 wurde mit Freude festgestellt, dass auf die Amtsperiode 2018-2021 keine Rücktritte aus dem Einbürgerungsrat zu erwarten sind.

Der Einbürgerungsrat Glarus wird somit in alter Frische die neuen Aufgaben im Januar 2018 in Angriff nehmen. Es liegen 24 pendente Gesuche vor, welche zu bearbeiten und zu behandeln sind.


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