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Übersicht

Der Gemeinderat Glarus hat zwei Dokumente herausgegeben, welche in elektronischer wie in gedruckter Form Auskunft zum Parkierungsangebot in Glarus geben:

Die Broschüre und den Übersichtsplan können Sie während der Öffnungszeiten auf der Gemeinde Glarus abholen.

Regeln für alle
Das öffentliche Parkplatzangebot der Gemeinde Glarus kombiniert die unterschiedlichen Alltagsbedürfnisse mit den vorhandenen Kapazitäten und optimiert die Nutzung des öffentlichen Raums. Das Schweizerische Strassenverkehrsgesetz (SVG), die Verkehrsregelverordnung (VRV) sowie die Signalisationsverordnung (SSV) regeln die Grundlagen, die auch in der Gemeinde Glarus gelten. Die gesetzlichen Bestimmungen der Gemeinde finden Sie in der Parkierungsverordnung und dem Vollzugsreglement zur Parkierungsverordnung.

Kurzzeitparkieren bleibt kostenlos
Im gesamten Gemeindegebiet bleibt Kurzzeitparkieren auf öffentlichen Parkplätzen gratis. In der Zone 1 (Zentrum) können Fahrzeuge eine Stunde und in der Zone 2 (zentrumsnahe Gebiete) drei Stunden kostenlos parkiert werden. In beiden Zonen wird für Kurzzeitparkieren an Werktagen zwischen 08.00 und 19.00 Uhr die Parkscheibe gestellt (wie Sie die Parkschreibe korrekt einstellen erfahren Sie auf der Rückseite Ihrer Parkscheibe, auf der Zusammenstellung der Gemeinde (Einstellen der Parkscheibeoder in der Signalisationsverordnung im Anhang 3).

Nachts von 19.00 bis 08.00 Uhr kann an maximal drei Tagen innerhalb einer Woche ohne Parkscheibe gratis parkiert werden, an Sonn- und allgemeinen Feiertagen auch tagsüber.

Langzeitparkieren mit Bewilligung
Wer sein Fahrzeug auf öffentlichen Strassen oder Plätzen länger als eine Stunde in der Zone 1 (Zentrum) oder drei Stunden in der Zone 2 (zentrumsnahe Gebiete) abstellt, zahlt für diese Nutzung im Sinne des «gesteigerten Gemeingebrauchs». Dabei haben Anwohner, Pendler, Gäste, Handwerker oder Wohnmobilbesitzer unterschiedliche Anforderungen an ihren Dauerparkplatz. Die passenden Bewilligungen sind ab Mai 2019 nötig und seit April 2019 über www.parkingpay.ch oder im Gemeindehaus Glarus (Kontakt und Feedback) erhältlich.

Kompromisse für die Gemeinschaft
Im Kantonshauptort treffen sich Glarnerinnen und Glarner, Einheimische und Gäste. Hier begegnet man sich, hier wird gewohnt, gearbeitet, eingekauft und genossen. Das Parkierungskonzept der Gemeinde wird den unterschiedlichen Bedürfnissen im öffentlichen Raum gerecht und basiert auf schweizweiten Standards.

Verursacherprinzip – pragmatisch und fair
Das Wichtigste zuerst: Kurzzeitparkieren im Zentrum bleibt kostenlos. Weiter folgt das Parkierungskonzept der Gemeinde Glarus drei Grundsätzen:

  • Verändert wird nur dort, wo der Schuh drückt – in funktionierende Systeme wird nicht eingegriffen.
  • Wer auf öffentlichem Grund parkiert, zahlt punktuell für diese private Nutzung des gemeinsamen Raumes.
  • Die Einnahmen aus Gebühren und Bewilligungen sind zweckgebunden. Sie werden für Anlagen, die dem privaten und öffentlichen Verkehr dienen, sowie für Verkehrsberuhigungsmassnahmen verwendet.

Strassenraum – erhöhte Sicherheit
Unterschiedliche Ansprüche an die zunehmende Mobilität führen zu Konflikten. Der Druck auf den Strassenraum steigt. Besonders auf engem Raum entstehen kritische Situationen: Pendler parkieren im Wohnquartier, der öffentliche Strassenraum dient als «Laternengarage», Parkplätze im Zentrum sind für Kunden nicht frei, Fahrzeuge behindern Fussgänger und Rettungseinsätze. Das Parkierungskonzept sorgt für klare Verhältnisse und erhöht die Sicherheit aller Mobilitätsteilnehmer.

Grundlage – im Auftrag der Bevölkerung
Am 22. März 2013 beschloss die Gemeindeversammlung Glarus ihren ersten Richtplan. Der Auftrag: eine nachhaltige Lösung für den Umgang mit dem öffentlichen Parkraum. An zwei öffentlichen Veranstaltungen trafen sich rund 160 Teilnehmende. Eine Begleitgruppe mit 15 Vertreterinnen und Vertretern aus Interessenverbänden, Wirtschaft und Politik konkretisierte die Inhalte. Resultat war ein Konzept entlang der Ziele der Richt- und Legislaturplanung, das die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt. Die Gemeindeversammlung Glarus beschloss das neue Parkierungskonzept am 27. Mai 2016 deutlich.

Parkraumbewirtschaftung – lenkend und regulierend
Die Bewirtschaftung fördert die optimale Nutzung des öffentlichen Parkraums. Dadurch steht die richtige Anzahl Parkplätze zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereit. Das Parkierungskonzept regt zu einem bewussteren Mobilitätsverhalten an. Dies entlastet Strassenräume und Plätze und macht Begegnen, Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Geniessen im Kantonshauptort für alle attraktiver.