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Lehrfirmenapéro in der Oberstufe Buchholz: „Nicht für die Schule, für das Leben

Den Schülerinnen und Schülern soll der Übertritt von der Schule in die Berufswelt erleichtert werden

Medienmitteilung der Gemeinde Glarus vom 17. Juni 2019

Vergangenen Donnerstag, 13. Juni 2019 hat in der Oberstufe Buchholz der traditionelle Lehrfirmenapéro stattgefunden. Der Austausch zwischen Berufsbildnern, Lehrpersonen und Lernenden trägt dazu bei, den Schülerinnen und Schülern den Übertritt von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt zu erleichtern.

Die Lehrstellensuche stand im Mittelpunkt des diesjährigen Erfahrungsaustausches mit über 50 Berufsbildnern aus der Region und den Lehrpersonen der Oberstufe Buchholz. Dialog und Zusammenarbeit zwischen Lehrbetrieben und Schule hilft insbesondere den schulisch schwächeren Jugendlichen, den Schritt in die Berufswelt erfolgreich zu tätigen. Im Anschluss an den Lehrfirmenapéro präsentierten die rund 100
Schülerinnen und Schüler der 3. Oberstufe auch ihre Projektarbeiten.

Berufsbildner, Lehrpersonen und Lernende im Austausch


Unterschiedliche Praxis in der Lehrstellenvergabe
Lernende berichteten aus erster Hand über ihre gemachten Erfahrungen bei ihrer Lehrstellensuche. Für die Jugendlichen ist die Zeit der Berufsfindung und der Lehrstellensuche eine besondere Herausforderung. Häufig ist sie verbunden mit viel Emotionen der Freude über eine erfolgreiche Lehrzusage, aber auch der Enttäuschung über Absagen oder langes Warten. Auffallend dabei ist die unterschiedliche Praxis der
Lehrstellenvergabe. Während die einen Lernenden ihre Lehrstelle bereits in der 2. Oberstufe auf sicher haben, müssen sich – vor allem die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler - bis Ende der 3. Oberstufe gedulden. Beides hat ihre Kehrseiten für alle Beteiligten.

Schulisch schwächere Jugendliche sind auf Zusammenarbeit zwischen Lehrbetrieben und Schulen angewiesen
Der individuelle Reifeprozess vieler Jugendlicher wird durch den zum Teil schwierigen sozialen Hintergrund, die Herausforderungen durch die digitalen Medien, die fehlende Resilienz vieler Kinder und die zunehmend vielen Absenzen in der Schule stark beeinflusst. Besonders die schulisch schwächeren Jugendlichen sind immer mehr auf eine faire Chance angewiesen, um den Schritt in die Berufswelt erfolgreich tätigen zu können. Um diese gesellschaftliche Herausforderung zu meistern ist Zusammenarbeit und Dialog zwischen Lehrbetrieben und Schule während dem letzten Schuljahr unerlässlich.

Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Projektarbeiten
Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Projektarbeiten einem interessierten Publikum aus Eltern und künftigen Berufsbildnern. Auch in diesem Jahr konnten zahlreiche interessante Arbeiten bestaunt werden, worauf die Jugendlichen stolz sein dürfen. Im Projektunterricht wird auf die persönlichen Interessen und Arbeitsweisen der Jugendlichen eingegangen. Sie sollen bei der Themenwahl und der Ausführung ihrer Projekte mitbestimmen dürfen und Aufgaben und Probleme in Eigenverantwortung übernehmen und selbständig bearbeiten können. Die Jugendlichen lernen, wie man Projekte initiieren, vorbereiten, planen, durchführen, auswerten und abschliessen kann.

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.“ Während des letzten Schuljahres widmeten sich die Jugendlichen ihrem selbstgewählten Thema im Projektunterricht