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 Einleitung Ortsplanung

Einleitung Ortsplanung

Unsere 1. Ortplanung für unser Gemeinde

Die neue Ortsplanung: eine einmalige Chance

Am 7. Mai 2006 beschloss die Glarner Landsgemeinde, eine neue Gemeindestruktur mit nur noch 3 Einheitsgemeinden zu schaffen. Seit 1. Januar 2011 bilden nun die vier ehemaligen Gemeinden Netstal, Glarus, Riedern und Ennenda die neue Gemeinde Glarus. Der Entscheid für die neue Gemeindestruktur hat tiefgreifende Auswirkungen in verschiedensten Bereichen, auch im Planungs- und Baurecht. Das neue kantonale Raumentwicklungs- und Baugesetz vom 2. Mai 2010 und die neue Bauverordnung vom 23. Februar 2011 verpflichten die Gemeinden, ihre bestehende Nutzungsplanung und das Baureglement mit einer Frist von fünf Jahren anzupassen. Die kommunalen Behörden sind somit verpflichtet, ihre Ortsplanungen zügig zu erneuern. Der Gemeinderat der Gemeinde Glarus erachtet diese Aufgabe jedoch nicht bloss als Pflicht, vielmehr sieht er darin die einmalige Chance, die künftige räumliche Entwicklung gesamthaft zu überprüfen und strategisch neu auszurichten.

Das kantonale Raumentwicklungs- und Baugesetz schreibt vor, dass die Richtpläne der Gemeinden Festlegungen zur angestrebten räumlichen Entwicklung bezüglich Nutzung, Verkehr, Ausstattung und Gestaltung, Versorgung und Entsorgung sowie nachhaltiger Energieversorgung enthalten. Ausgehend von den bestehenden räumlichen Strukturen, den Stärken und Schwächen sowie den differenzierten lokalen Qualitäten und Potenzialen soll die Ortsplanung neu definiert werden. Mit der neuen „Grossgemeinde" besteht die Chance, die Kräfte und Standortvorteile zu fokussieren, und eine gezielte räumliche Gemeindeentwicklung zu verfolgen. Die laufende Ortsplanung bildet dazu das entscheidende Instrumentarium.